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Wie können wir unseren Wunsch
nach Gerechtigkeit, Frieden und ökologischem Umdenken
konkret in unserer Vermögensverwaltung umsetzen?



Vom 15. bis 17. November 2019
haben sich die Professschwestern der Region Europa
in Ramegnies-Chin (Belgien) getroffen,
um über das Armutsgelübde
und die Vermögensverwaltung nachzudenken.

 

 

30 Jahre Fall der Berliner Mauer...
mur de berlin
 


 

 
 
Kerstin und Anne leben
heute gemeinsam
in einer Gemeinschaft.
Aber bis zum
9. November 1989
sind sie in zwei,
von einer Mauer getrennten
Ländern aufgewachsen...

«Gott macht uns das Geschenk, denselben Leib zu bilden, der von einer Leidenschaft für die Einheit erfüllt wird: wir erkennen darin einen Ruf nach größerer Offenheit für das Universelle, danach, uns verändern zu lassen, mit anderen zusammenzuarbeiten für Versöhnung, eine Kultur des Friedens, mehr Gerechtigkeit... damit alle Menschen in Würde leben können.»

Generalversammlung 2017

 


 

 


 

 

Rosette, die in unserer Gemeinschaft
in Kinshasa (Congo) lebt,
und Marie-Christine,
französische Schwester aus London,
haben vom 15.9. bis zum 2.10.2019
an der Endphase der Vorbereitung
und am von Taizé organisierten
Treffen in Kapstadt (Südafrika) teilgenommen.
 


 


Karen und Wendy haben
am 21. September 2019
in Ameugny ihr Noviziat begonnen.
Gemeinsam mit Vanessa
 
beginnen sie diese neue Etappe.




« So treten wir in den
vollen Glauben Gottes ein,
der seine Versprechen hält
und für den nichts unmöglich ist,
und wir wollen nichts anderes mehr,
als Gott dienstbar zu sein. »


(Vitrail)


 

«Gott gibt was er ist: wir leben
von seiner Güte und entdecken dabei
neue Verwandtschaften.
Nicht weil unsere Eltern,
unsere eigenen Brüder und Schwestern in seinem Namen zurückzuweisen wären, sondern weil Gott sie vervielfältigt:
er vermehrt die Brote,

er vermehrt die Brüder, die Schwestern.
Gott ist Vater, das ist alles. Gottes Güte ist wie eine Fontaine sprudelnden Wassers!»

 

Am 14. Oktober haben Sietske und Jessica in Ramegnies-Chin
ihre endgültigen Gelübde abgelegt.

Während der Feier empfangen sie von der Generaloberin ihre Sendung.

«Sietske, du hast verstanden,
dass Gehorsam und Initiative
sich nicht ausschließen:
geh voran in der von dir
gewählten Freiheit,
dich ohne Vorbehalt hinzugeben.
»
«Jessica, du reist gern und entscheidest dich, mit Christus unterwegs zu sein. Ich sende dich, so bald wie möglich, zu den christlichen Gemeinschaften in Madrid die sich vorbereiten, eine neue Etappe des Pilgerwegs des Vertrauens zu empfangen. Mit deinen Schwestern, den Jugendlichen, den Brüdern aus Taizé, wirst du konkret die Torheit des Evangeliums leben, das Unerwartete Gottes, loszulassen. Und du wirst Schritt für Schritt bekommen, was du brauchst.»

 


 

Whatsapp, Facebook, "Apps", Smartphone, Tablet-Computer...
wie kann man sich zurechtfinden,
wenn man nicht zur Generation Y gehört,
die mit der Informatik groß geworden ist?

Die Schwestern über 70 haben sich Ende August getroffen,
um sich mit der digitalen Welt, den Begriffen und Geräten vertraut zu machen.
Sietske, Jessica und Tatiane haben ihnen dabei geholfen.
Wie und warum ist die digitale Welt Teil des Menschen
und verändert die Kultur?
Gemeinsam haben sie die Möglichkeiten dieser Kommunikationsmittel
für das Leben und die Mission ausgelotet.

 


 

MITVERANTWORTUNG: unsere Fähigkeit,
gemeinsam zu antworten, ausbauen.

Im Dienst des Lebens aller Gemeinschaften,
ist der Kongregationsrat Ende August 2018
in Ramegnies-Chin zusammengekommen.


 

« Die Erde gehört uns nicht,
aber wir gehören der Erde an.
»

Thomas Berry
 

« Wir erleben das Universum
als eine Gemeinschaft von Subjekten,
nicht als Ansammlung von Objekten.
»

Pierre Teilhard de Chardin
 

Und wenn die Ökologie eine geistige Dynamik wäre?

In Ramegnies-Chin haben die Professschwestern der Region Europa
mit der Hilfe von Ursula King über die ökologische Umkehr nachgedacht.
Ursula King ist Theologin und Expertin
für Pierre Teilhard de Chardin und Thomas Berry.

 


 


«Ein von der Leidenschaft für die Einheit beseelter Leib»

Wie die Emmausjünger
haben die Professschwestern der Region Europa
auf ihre persönliche Erfahrung
auf dem Weg zur Einheit der Christen
zurückgeblickt und sie miteinander geteilt.

 


 

«Wir haben uns in der Nachfolge Christi engagiert,
in einer Lebensweise, die wir einfach möchten
und die uns für die Universalität und die Kreativität öffnet.
Die frohe Genügsamkeit ist ansteckend.
Sie bringt uns dazu, einige unserer Gewohnheiten zu überdenken
und eine gesunde Wachsamkeit zu wahren.
» 

Generalversammlung 2017

 


 


Mehrere Schwestern hatten die Gelegenheit
an verschiedenen Höhepunkten der Gedenkveranstaltungen
zu 500 Jahren Reformation teilzunehmen.

«Das Gebet bringt uns vom Kopf ins Herz.
Deshalb ist es unersätzlich,
denn es macht uns verwundbar für die Arbeit des Geistes :
Er lässt in uns die Mauern zusammenbrechen !»

Dirk Lange


 

« Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung » und
« Digitale Kultur » waren zwei Themen,
die die Kapitulanten während der Generalversammlung
im Januar beschäftigt haben.
Gemeinsam haben sie versucht zu erkennen,
was ihre Berufung als Andreasschwestern
heute ausmacht.

 


 

Fünf Brote und zwei Fische…
Das Wort im Zentrum…
Die Karten unserer Freunde, die in Gemeinschaft mit uns beten…
Seit dem 7. Januar sind wir im Mutterhaus
zur Generalversammlung zusammengekommen.
Nach einigen Tagen der Stille, reflektiert unsere Gruppe von 22 Kapitulanten
mit der Hilfe von Marie Guillet, über das Leben
unserer Gemeinschaften und Missionen,
immer auf den Geist bauend, der uns vorausgeht…

 


 

Am 28. Mai haben Elke und Rosette ihr Lebensengagement
in der Gemeinschaft der Schwestern von Saint-André abgelegt.

Freude dieses Festes, am dem auch die Brüder von Taizé
und unsere Freunde aus Ameugny und Taizé teilhaben konnten,
um gemeinsam unsere 50jährige Anwesenheit auf dem Hügel zu feiern.

1965 besuchten Mère Claire, die Generaloberin und ihre Assistentin, Mère Marie-Tarcisius,
Taizé und als sie zurückkamen, sagten sie:
«Taizé wird zentral für die Katholizität.»

Im Sommer 1966 kommen die Schwestern angesichts der Beharrlickeit von Frère Roger:
«Sie müssen wiederkommen!
Wir brauchen die Schwestern von
Saint-André
und die Schwestern von
Saint-André brauchen uns!»
provisorisch für drei Monate nach Taizé.

Im September 1966 treffen Mère Claire und Mère Marie-Tarcisius Kardinal Bea,
der ihnen sagt: «Alles was sie gemeinsam
mit den getrennten Brüdern tun können, tun sie es.»
«Postkarten für die Einheit verkaufen können wir»,
hat Mère Marie-Tarcisius ihm geantwortet.

Heute blicken wir mit Wertschätzung und Dankbarkeit
auf den gemeinsam gegangenen Weg.

"Wenn wir auf die 50 Jahre Leben an Ihrer Seite auf dem Hügel blicken, entdecken wir, dass Sie, die Brüder von Taizé, Teil unserer Geschichte geworden sind, indem Sie uns ohne es zu wissen, einen neuen Aspekt Christi offenbart und zugetragen haben, der uns von innen heraus neu gegründet hat.

Durch Ihr Zeugnis ist das Antlitz Christi, das sich uns eröffnet,

der universelle Christus, Bruder aller Menschen, arm und von Herzen demütig;

der Christus der Seligpreisungen;

der Christus, der Sauerteig des Friedens und der Versöhnung ist;

der grenzenlose Christus, der Christus, der Meister allen Lebens ist.

Die Gnade, deren Träger Sie für uns waren, hat uns zuerst an unsere Wurzeln zurückgeführt: dem Empfang von Pilgern, von dem unsere entferntesten Ursprünge geprägt sind.

Diesselbe Gnade hat unsere Grenzen verschoben... Diese Öffnung hat uns zweifellos tiefer im universellen Herzen der Kirche verwurzelt. Sie hat sich auf den gesamten apostolischen Leib, den wir bilden, ausgewirkt: überall, in den verschiedensten Zusammenhängen, empfangen unsere Schwestern die Gnade, die eine und vielfältige Kirche zu lieben.

Diese Gnade Christi, deren Träger Sie für uns waren, hat sicherlich dazu beigetragen, uns zu vereinfachen. Sie bleibt für uns heute « Segen »."

(Schwester Agnès, Generaloberin)


 

"Wir sind gerufen, an der Seite der Armen zu leben.
Hier versuchen wir, mit unserer Armut, gemeinsam zu leben.

Seit September 2015 begleitet Schwester Bep
in Brüssel das Projekt "Poverello".